14. April 2009

Das Web wird zum Sitzungszimmer

Teamwork ist zentral in der täglichen Arbeit: Ohne den Informationsaustausch mit Mitarbeitern, Lieferanten, Partnern und Kunden läuft nichts in der Geschäftswelt. Für die Zusammenarbeit wird die Geografie je länger je unwichtiger. Statt sich in einem muffigen Sitzungszimmer zu treffen, wird übers Web kollaboriert. Datenaustausch, Terminabgleich, Echtzeitkommunikation und vieles mehr erfolgen Orts- und Betriebssystems-unabhängig. Den Betrieb solcher Kollaborationsdienste übernehmen spezialisierte Anbieter. Aktuellste Beispiele sind Swisscom und IBM.

Mit Teamspace bietet Swisscom im Rahmen ihrer SaaS-Plattform Teamnet eine umfassende Kollaborationsplattform für den Daten- und Informationsaustausch inklusive Dokumenten- und Projektmanagement. Termine und Adressen lassen sich mit Microsoft Outlook abgleichen, und für Textkommunikation stehen Chat und E-Mail ebenso bereit wie ein Diskussionsforum und eine Pinwand.

Bei LotusLive steht dagegen die Kommunikation im Vordergrund. Der Dienst von IBM basiert auf zahlreichen Lotus-Komponenten wie Sametime und Domino/Notes und wartet unter anderem mit Videokonferenzen sowie Chat- und E-Mail-Funktionen auf. Während Swisscom sich an Unternehmen ab KMU-Grösse richtet, hat IBM eher Grossunternehmen (nach hiesigem Massstab) im Visier.

Die LotusLive-Dienste Engage (Web-Kollaboration), Meetings und Events (Web-Konferenz) und Notes als Hosting-Dienst können separat erworben werden. Preise gibt IBM auf Anfrage bekannt.